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Höhepunkte dreier Länder (Namibia, Botswana, Simbabwe)3.
- 22. April 2008
Kalahari
– Okavango Delta - Moremi - Chobe – Victoria Falls - Caprivi Vorgeschichte: Seit ich mit gut 11 Jahren "Meine Träume ziehen nach Süden" von Bert Bratt gelesen habe, wollte ich unbedingt einmal nach Afrika. Aber es hat sich nie ergeben. Keiner meiner Freunde interessierte sich reisetechnisch für Afrika. Da blieb mir nichts anderes übrig, als sich der Herren-Reisegruppe meines Vaters anzuschließen. Eigentlich waren wir sieben, aber leider mussten Zwei der Kandidaten kurzfristig die Reise stornieren. Mein Vater hatte die Tour mit New Moon Safaris bereits schon mal gemacht, so wusste ich von seinen Bildern, was da auf mich kommen würde. Ich muss vorweg sagen, dass mein Verhältnis zum Zelten - und das Zelt sollte vor allem unser schützendes Zuhause sein - vor rund 20 Jahren bei einem Pfingst-Zeltausflug nach Sylt stark getrübt wurde. Gespannt aber auch etwas sorgenvoll sah ich deshalb dem afrikanischen Abenteuer entgegen.
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| Donnerstag 3. April 2008 Frankfurt - Windhoek - Reisebeginn mit Paukenschlag | |||
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Bahnfahrt Abfahrt Hamburg Hbf 14:24
Uhr Flug mit Air Namibia Abflug Frankfurt
22:40
Uhr Die Zugfahrt verlief ohne Zwischenfälle, auch wenn das Reisen mit Gepäck bei der Bahn recht beschwerlich ist. In Frankfurt Hbf brauchten wir nur auf den gegenüberliegenden Bahnsteig in den nächsten ICE zu steigen, und wir waren nach 10 Minuten am Flughafen. Die Zeit am Flughafen verging schnell. 5 Minuten bevor das Boarding beginnen sollte, passierte es, ein Schock: "Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Ihr Flug aus technischen Gründen ersatzlos gestrichen wurde, wir sind um Ersatz bemüht. Nach geltendem EU-Recht haben sie Anspruch auf die Erstattung des Flugpreises..." Totenstille - keiner sagte ein Wort. Wir guckten uns an und waren wirklich sprachlos. 2 Minuten später kam eine neue Durchsage: "Wir bitten um Entschuldigung, wir haben hier eine neue Technik und die Durchsage wurde aus Versehen ausgelöst. Wir beginnen sofort mit dem Boarding". Erleichtert stiegen wir ins Flugzeug ein.
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"Gruppe ohne Meyer": Dieter, Hermann, Kieno, Papa Krüger und Tina
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| Freitag 4. April 2008 Windhoek - Kalahari Bush Breaks | |||
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Einigermaßen fit kamen wir in Windhoek an. Jimmy ,unser Guide und Chef von New Moon Safaris, kam zusammen mit unserem Koch Filemon uns abholen. Wir fuhren gar nicht erst in die Stadt, wir machten uns gleich auf nach Osten in die Kalahari. Die Kalahari ist vier mal so groß wie die alten Bundesländer. Zu Botswana gehört der größte Teil der Kalahari, der Westen ragt teilweise nach Namibia hinein und der Süden in das nördliche Südafrika. Ich hatte in Jimmys Safariunimog eine Sitzbank für mich allein und konnte mich erst mal hinlegen. Ich bekomme auf Nachtflügen nie wirklich viel Schlaf. Die Fahrt auf Namibias Teerstraße war nicht so aufregend, obwohl man hinter den Zäunen an der Straße schon wilde Tiere sehen konnte. Späten gegen Mittag machten wir dann eine Lunchpause, wie wir sie in den nächsten Tagen immer machten. Brot und Tomaten gab es, Gurken und Tee. Filemon baute schnell seinen kleinen Tisch auf und wir schmierten uns dann Brote. Gegen 16 Uhr kamen wir in der Kalahari Bush Breaks-Lodge an. Campen würden wir erst morgen. Die Lodge ist wunderschön, mein Zimmer ist sehr groß und gemütlich. Vor der ersten Dusche musste ich aber erst einen großen Schmetterling aus der Wanne retten.
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| Nach einer kurzen Pause
machten wir mit dem Lodge-Besitzer unseren ersten "Game Drive".
So nennt man die Pirschfahrten in Afrika. Die Tiere waren aber sehr scheu,
wir fuhen mit einem neuen Fahrzeug, das die Tiere noch nicht kannten.
Aber wir haben wenigstens Oryx-Antilopen gesehen, die sieht man in Botswana nicht
so häufig zu sehen bekommt.
Am Abend gab es dann Impala vom Grill und einen tollen Wein hatten wir uns aus dem Weinkeller der Lodge ausgesucht. Ein Traumstart in den Urlaub. Es war Neumond, das Licht des Erdtrabanten noch schwach und konnten wir einen grandiosen Sternenhimmel sehen. Die Milchstraße und die Magellanwolke waren gut zu erkennen. Jimmy hatte so einen Mega-Laser-Pointer und konnte uns deshalb die Sternenbilder so gut erklären. Noch ein Absacker am Lagerfeuer fielen wir gegen 22 Uhr ins Bett. Frühstück sollte um 8 Uhr sein. |
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| Samstag 5. April 2008 Kalahari - Ghanzi - Die erste Nacht im Zelt | |||
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Nach einem tollen Frühstück
in der Lodge fuhren wir durch die Kalahari, überquerten die Grenze nach
Botswana und erreichen bei Ghanzi, den Campground Ghanzi
Trail Blazers. Da es bei der Ankunft noch zu heiß war, bauten wir
erst mal nur die Feldbetten aufgebaut und machten Siesta. Der Campground verfügt
über schöne Duschen und auch WC's, allerdings gibt es keinen Strom.
Wollte man kein Zelt aufbauen, konnte man auch in einer Buschhütte übernachten. Als es kühler wurde,
haben wir aber zum ersten Mal die Zelte aufgebaut. Das ging sehr schnell, nur
die Mittelstangen zusammenstecken, das Zelt dran hängen und fertig.
Keine Heringe usw. Danach holte uns Robert, der Campgroundbetreuer, zum
Walk mit den Buschmännern ab. Die San waren die ersten Bewohner des südlichen
Afrikas. Sie leben bei Ghanzi in Hütten und nicht mehr als Nomaden. Sie
führen Touristen um ihnen das Überleben im Busch zu zeigen. Außerdem
bilden sie interessierte junge Leute in ihren Traditionen und Gebräuchen
aus, damit das Wissen nicht verloren geht. Die San erklärten uns in ihrer Sprache (die sich genau so anhörte wie bei dem Buschmann aus "Die Götter müssen verrückt sein) die verschiedenen Pflanzen und Robert übersetze dann ins englische. |
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Es gab eine Pflanze zum
Zähneputzen, für die Geburtenkontrolle usw. Eine große Wurzel spendet
viel Flüssigkeit zum trinken und waschen. Die Flüssigkeit ist auch gut
zum Schutz vor der Sonne. Nach dem Walk gab es
das erste wunderbare Abendessen von Filemon - auf dem Feuer gekocht.
Gulasch vom Kudu mit Nudeln, dazu ein schöner Rotwein, als Dessert
Papaya. Wir entschlossen uns
dann doch noch beim Buschmann-Tanz zuzugucken. Der
"Auszubildende" war sehr konzentriert dabei, man sah das er
noch nicht so viel Übung
hatte. Dann kam unsere erste Nacht im Zelt. Ich hatte nicht bedacht, dass einem so ein Einzelzelt bei schnarchenden Nachbarn nicht den selben Komfort bietet wie ein Einzelzimmer. Also muss ich nachts nach meinen Ohropaxs suchen. Dabei wollte ich doch die Tiere hören !
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| Sonntag 6. April 2008 Ghanzi - Maun | |||
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Nach einem
reichhaltigen Frühstück mit Spiegeleiern und Speck fuhren wir weiter nach Maun.
Maun ist die Hauptstadt des nördlichen Botswana und seit 1915 der
Hauptsitz des Herero-Stammes. Auf dem Weg dorthin machten wir abseits von
der Straße unter einem Baum zwischen Rindern Mittgaspause. Sehr
malerisch zeigte sich die Landschaft drumherum. Für den Rundflug
über das Okavangodelta war es schon zu spät als wir in Maun ankamen.
Daher machten wir erst mal eine längere Bierpause. Jimmy fragte uns, ob
wir gegen einen Aufpreis von 10 Euro in festen Zelten mit richtigen
Betten und Lampe drin übernachten wollten - und ob wir wollten. Die
Jungs haben dann noch bis in die Nacht Doppelkopf gespielt. Mein Handy bekam an
diesem Tag keinen Empfang, und ich ging davon aus, dass es nun, nach so
vielen Jahren den Geist aufgeben hatte. Die anderen telefonierten munter
mit zu Hause. Tina ohne Handy, das geht eigentlich nicht ! Das
Maun
Rest Camp hatte
auch sehr schöne Duschräume, in denen ich das erste Mal auf diese ganz
platte gestreifte Spinne traf. Jimmy wollte mir erklären, wir nützlich
die doch ist, aber ich wollte davon lieber nichts hören. Auch sein
Spinnenbuch wollte ich nicht angucken. Ich hab'
versucht die Dinger ganz cool zu übersehen. Wenn man mich da so durch
die Waschräume tänzeln gesehen hätte... ich war weit davon entfernt
cool zu sein. |
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| Montag 7. April 2008 Maun - Moremi | |||
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Morgens fuhren wir gleich in die Stadt zu Mack-Air, mit denen wir den Rundflug über das Delta machen wollten. Das Okawangodelta zählt zu den beeindruckendsten Landschaften der Welt. Der riesige Strom mündet nach 1.600 km in das Sandmeer der nördlichen Kalahari, wo er sich auf ca 20.000 qkm in Kanäle, Sümpfe und Seen aufteilt. Der Rundflug war klasse, wir haben Löwen, Giraffen, Büffel und auch Hippos entdeckt. Aus der Luft konnten wir feststellen, dass Hippos auch Beine haben. Später haben wir nur noch ihre Köpfe gesehen. Das Fliegen in so kleinen Maschinen macht einfach einen riesigen Spaß. Nur Helifliegen ist noch schöner. Steile Kurven und wenn dann der Pilot dabei noch die Maschine hochzieht und man so in den Sitz gedrückt wird... Zu schön ! Rechts auf dem Bild ist ein kleiner "Hafen" mit Mokoros. Mit diesen ca. 4 Meter langen Einbäumen werden wir später auch noch auf eine Insel rausfahren und dort übernachten. Früher waren die Boote aus Hartholz-Bäumen, die über 100 Jahre alt sein mussten. Mittlerweile sind viele Mokoros aus Fiberglas, was bedeutend umweltschonender ist. |
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Nach dem Rundflug gingen wir noch ein
bisschen "shoppen". Für den Sundowner mussten wir in einen
Bottelshop. Jimmy hatte auch ein paar Dinge zu erledigen und so warteten
wir am Auto. Gegenüber war ein Elektroladen. Keine 10 Minuten später
hielt ich ein Motorola-Handy für 23 Euro in der Hand.
Inzwischen war auch Tabo unser Führer für Botswana zu uns gestoßen. Geführte Safaris müssen einen einheimischen Führer mit nehmen, der in den Nationalparks auch fahren muss. Dann machten wir uns in den wunderschönen Moremi Wildpark auf. Selbstfahrer müssen auf staatlichen Plätzen übernachten, wir hatten einen wunderschönen Platz mitten in der Wildnis. Die Elefanten hatten ihren Pfad direkt hinter unserem Camp. Es war unglaublich, sie so nah zu erleben. Und hier wurden auch das erste mal das Buschklo und die Buschdusche aufgebaut. In der Nacht hörten wir Hippos, Impalas bei ihren Rangkämpfen, Löwen und hunderte Glockenfrösche. Ihr Quaken hört sich an, als wenn man Holzstäbe aufeinander schlägt. Wunderbare Geräusche um dabei zu schlafen - wenn nur das Schnarchen nicht gewesen wäre ! |
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| Dienstag 8. April 2008 Moremi | |||
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An diesem Morgen starteten wir zu unserem ersten richtigen Game-Drive. Das hieß früh aufstehen, Abfahrt war für 6 Uhr angesagt. Ab dieser Zeit darf man im Park fahren. Zum Frühstück gab es nur einen Kaffee und einen Zwieback auf die Hand. Nach unserer Rückkehr gegen 10 Uhr sollte es dann einen Brunch geben. Tabo saß am Steuer, Jimmy hielt mit uns Ausschau nach den nach Tieren. Dabei standen wir auf den Sitzen und hatten eine großartige Beobachtungsposition, weil unsere Oberkörper durch die geöffneten Dachluken ragten und wir von hoher Warte aus die Natur beobachten konnten. Die Fahrten morgens um diese Zeit waren einfach herrlich. Die Luft, die aufgehende Sonne - einfach ein Traum. An jeder Ecke haben wir Impalas angetroffen. Auf die ist Verlass, egal wann und wo wir waren - die Impalas waren schon da. An diesem Morgen haben wir Zebras, Nilpferde, Gnus, Bärenpaviane gesehen. Höhepunkt war aber die erste Begegnung mit Löwen. Später haben wir dann drei weitere Löwen direkt am Weg liegen sehen, die Löwin lund ihre zwei männlichen Begleiter lagen keine drei Meter von unserem Unimog entfernt im Gras. Wir haben die Löwin erst gar nicht gesehen. Sie guckte direkt in die Kamera, als wollte sie sagen "was macht ihr denn hier". |
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Die Mittagspause haben wir mit Tagebuchschreiben und Relaxen verbracht. Ich habe mich wegen der vielen Fliegen in das Ganzkörpernetz, das eigentlich zum Schlafen gedacht war, gesetzt. Tabo wollte sich totlachen und hat gleich ein Handyfoto von mir gemacht. Was das denn sollte, die Fliegen gehörten zu Afrika ! Auf der Nachmittagsfahrt haben wir die Löwen dann an gleicher Stelle wieder getroffen - sie relaxten auch. Siehe Fotos. Wir haben unseren Kaffee neben ihnen eingenommen. Was für ein schöner Tag ! |
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| Mittwoch 9. April 2008 Moremi - Savuti | |||
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Heute sollte uns eine Pirschfahrt
entlang des Kwaiflusses in die Steppenlandschaft von Savuti, die bekannt
ist für ihre großen Löwen- und Hyänenrudel, führen. Ein wunderschöner Morgen war das,
als wir nach einem gemütlichen Frühstück zum Ausgang des Moremi Parks
fuhren. Leider erwartete uns an der schönen alten Brücke eine böse Überraschung.
Die Brücke musste repariert werden und das würde mindestens den
ganzen Tag dauern. So viel Zeit hatten wir nicht. Wir mussten deshalb
einen Umweg von 3 Stunden fahren und uns entging die wunderschöne Fahrt
entlang des Kwaiflusses, auf den wir uns schon so gefreut hatten. Tabo meinte nur wieder "That's
Africa" und wir fuhren los. Eine lange Fahrt lag vor uns. Es war
sehr warm, wir hatten die Dachluken offen gelassen, weil wir ja
eigentlich am Fluss Ausschau nach Tieren halten wollten. Der Umweg führte durch sehr sandiges Gelände und wir mussten bald Luft aus den Reifen lassen, damit sich der Unimog nicht wieder und wieder fest fuhr. In der Mittagspause schlossen wir dann
die Dachluken wieder. Die Sonne brannte einem das Hirn weg, es war
einfach zu heiß. |
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Unterwegs sahen wir wieder viele
Elefanten, Giraffen und auch einige Zebras, aber nie so große Herden
wie wir uns das vorgestellten hatten. Jimmy meinte, dass das nicht
normal sei. Ihm sei schon längere Zeit aufgefallen, dass die
Zebra-Herden sehr klein seien und wenig Fohlen hätten. Nach gut 8 Stunden
Fahrt kamen wir endlich am Savuti Camp an. Hier sollten wir eigentlich
am Lagerfeuer die Hyänenaugen im Gebüsch sehen, aber die waren auch
nicht da. Nicht mal mehr auf Hyänen ist Verlass. Wir vermissten das Geklöppel der Glockenfrösche, es war relativ still hier im
Savuti-Park. |
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| Donnerstag 10. April 2008 Savuti - Chobe National Park | |||
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Heute hieß es wieder sehr früh
aufstehen und es gab nur einen Keks und einen Kaffee auf die Hand. Wir
wollten mit Tabo noch einen Game Drive machen und versuchen einen
Leoparden zu sehen. Jimmy und Filmemon bauten in der Zeit das Camp ab. Wir fuhren los und machten bald einen
Stop an einem Berg, auf den wir kletterten. Von dort oben hatte man
eine traumhafte Aussicht über die Ebene. Wo mag sich da wohl ein
Leopard verstecken ? Wir fuhren weiter und sahen unterwegs wirklich
wenig Tiere und waren schon ganz enttäuscht. Plötzlich sahen wir eine Impalaherde,
die ganz starr mit gespitzten Ohren in eine Richtung sah. Tabo erzählte
uns, dass hier in der Nähe eine Felsnase sei, an der sich ein Leopard
aufhielt, die Impalas haben ihn wohl gewittert. Wir hielten Ausschau und Dieter hat
ihn dann entdeckt. Wie hingegossen lag die Katze auf einem Ast. Wir fuhren
noch etwas dichter heran und machten den Motor aus. Laut Tabo handelte
es sich um ein
ca. 3 - 4 Jahre altes Weibchen. Die Kameras klickten um die Wette. Plötzlich
stand sie auf, und reckte und streckte sich, als wollte sie uns zeigen
wie schön sie ist. |
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Elegant sprang sie
vom Baum und kam auf uns zu. Keine fünf Meter ging sie an unserem Auto
vorbei und verschwand auf der Felsnase. Das war ein wunderbares Erlebnis
- Gänsehaut pur ! Von den Big Five fehlte uns jetzt eigentlich nur noch
das Nashorn. Als wir im Camp ankamen, fragte
Filemon: "Alles hundert ?" - Ja, Filemon, alles hundert Prozent ! Nach einem richtigen Frühstück
fuhren wir los in Richtung Chobe National Park, wo wir unser Camp direkt am
Wasser aufschlugen. Die Elefanten hatten ihre Badestelle nicht weit von
uns. Siehe Fotos. |
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