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Das Team: Kerstin, Stina, Petra, Elke, Conja und Tina |
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Carrie: I'm
serious. Friendships don't magically last 40 years. My point is... we
need an emotional retirement plan. |
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| Flug von Hamburg: | Freitag, 21. Mai 2010 | Abflug 9:00 Uhr - 11:40 Uhr | Samstag, 29. Mai 2010 | Abflug 17:30 Uhr - 7:30 Uhr |
| Flug von Berlin: | Abflug 9:35 Uhr - 12:45 Uhr | Abflug 17:50 Uhr - 8:05 Uhr | ||
| Flug von München: | Abflug 11:30 Uhr -14:40 Uhr | Abflug 20:10 Uhr - 10:10 Uhr | ||
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| Shuttle Service: | Supershuttle - 5 Personen Hin- und Rückfahrt ca. 24 Euro pro Nase | |||
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| Hotel: | The
Sohotel
3 x Twin Rooms á 1.659,74 Dollar |
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| Freitag,
21. Mai 2010
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3 Stunden vor Abflug sollten wir am Schalter von Continental Airlines sein. Wenn man mit einer amerikanischen Fluglinie fliegt, sind die Sicherheitsvorschriften noch mal ein bisschen schärfer. Wir wurden als Conti-Flieger gekennzeichnet. Nach dem Durchleuchten des Handgepäcks musste Conja dann mit ins Separée und ihre gesamten elektrischen Geräte auspacken und vorzeigen. Eigentlich hätten wir Contiflieger alle da durch müssen, aber die hatten wohl nicht so viel Personal. Am Gate konnte man schon die zwei Einreise-Fromulare in aller Ruhe ausfüllen. So verging die Zeit bis zum Boarding ganz schnell. Man braucht ja gern mal mehre Anläufe beim Ausfüllen. Schon weil man zwischen durch immer vergisst die 7 wie eine 1 zu schreiben. Der Flug verlief ruhig, es gab ein sehr umfangreiches Filmprogramm. Das Essen ist bei Conitental aber eher grenzwärtig. Der Snack kurz vor der Landung war ungenießbar. Aber egal, für einen Direktflug nehmen wir das gern in Kauf. Die Einreise dauerte dann wieder ewig. Aber der Beamte war total nett und fand das so lustig, dass wir in NY ein Mädelstreffen ohne Kerle hatten. Stina war bei einem anderen Beamte und ging plötzlich mit dem böse guckenden Beamten an uns vorbei weg. Wir sollten unten warten. (Zum Foto: Warum erwischen wir immer Leute die nicht fotografieren können ?) |
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| Ha ha. Wir warteten und warteten. Dann beschlossen wir das Conja und Petra schon mal
das Gepäck einsammeln sollten. Ich wartete weiter. Irgendwann hab ich
gefragt, es hieß wieder bitte runter zum Gepäck sie würde aus einer Glastür
kommen. Stinas Gepäck war auch nicht da. Da haben wir uns dann gedacht,
dass sie das sicher noch mal kontrollieren wollten. So war es dann auch.
Der Beamte wäre aber sehr nett und höflich gewesen meinte Stina. Mittlerweile war Kerstin auch gelandet.
Leider in einem anderen Gebäude. Aber nach einem kurzen hin und her war sie dann auch da. Das Abholen mit dem vorreservierten Super Shuttle hat auch sehr gut geklappt. Man ruft an und nach ca. 15 Minuten holt einen der Fahrer vom Schalter ab. Wir haben bereits die Hin- und Rückfahrt bezahlt inkl. Tip. Der Fahrer hatte noch ein Schild im Auto, das Tip nicht inklusive. Aber das haben wir ignoriert, wir hatten bereits 12.50 $ bezahlt. Bei Elkes Fahrer war das dann auch nicht so. Man muss hier echt aufpassen. Das Hotel ist wirklich „charming“. Die Zimmer sind klein, aber sehr sauber und ordentlich. Kein Tisch, ich schreibe hier auf dem Bett. Nicht gut für den Nacken. Aber die Lage Mitten in Soho ist schon toll. |
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Nachdem Elke im Hotel angekommen war, gingen wir gleich los Richtung Caliente Cab. Soho/Chinatown hat sich über die letzten Jahre echt zu einem total verändert. Früher war das hier eher ruhig, jetzt sind überall Restaurants und Bars und alle großen Läden wie Victoria Secret, GAP usw. sind hier vertreten. Chinatown wird immer größer, Little Italy immer kleiner. Auch uns Wiederholungstäter, erschlägt einen das so kurz nach der Ankunft immer total. Beim Caliente Cab mussten wir nur kurz warten und bekamen wieder einen Tisch im „Anbau“. Der erste Schock – die Chickenwings – die Traditionell zu unserem ersten „Hurra-Wir-sind-in-New York-Essen“ gehören sind nicht mehr auf der Karte. Aber die Cocktails schmeckten wie immer oberlecker ! So gegen 20 Uhr konnten wir uns noch kaum aufrecht halten und sind zurück Richtung Hotel gebummelt. Todmüde sind wir ins Bett gefallen Elke musste sich noch ein bisschen häuslich einrichten. |
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| Samstag,
22. Mai 2010
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| Heute waren wir
natürlich früh wach. Elke und ich sind noch ein bisschen um den Block
gegangen, bis die anderen fertig waren und dann gingen wir gemeinsam
unseren ersten Tag in New York an.
Der Union Square mit seinem Gemüsemarkt war unser erstes Ziel. Dort befindet sich auch "The Metronome" und "The Clock". Stina und ich fanden aber die Eichhörnchen am spannendsten und haben sie gefüttert. Ein netter Herr hatte uns von seinen Mandeln abgegeben. Wir konnten uns schwer von den kleinen Kerlchen trennen, aber wir wollten schließlich noch viel sehen heute. Nächstes Ziel war eine SATC-Location, nämlich Pete's Tavern, wo Miranda Steve den Heiratsantrag gemacht hat. Weiter Richtung Gramercy Park gibt es sehr schöne Häuser zu sehen. Petra meinte sie hätte nicht gedacht, dass New York so schön sein kann. Weiter ging es dann auf dem Broadway Richtung Flatiron. Vorher machten wir aber einen fatalen Shoppingstopp bei Fish's Eddy - einem unser Lieblingsläden in New York in dem es viel schwere Dinge zu kaufen gibt. Dinnerware, Glasware.... Ich musste unbedingt eine Käseplatte aus Porzellan haben, die die Form einer Malerpalette hat und mit so bunten Farbklecks verziert war. |
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| Da man ja nicht
weiß, ob man noch mal an den Läden vorbei kommt, sollte man in NY immer
gleich kaufen. Also trugen wir fast alle für den Rest des Tages schwere
Platten und Bestecke durch die Stadt. Meine Schultern... Die
Arme wurden immer länger, aber das war selbst gemachtes Leid. Um es
vorweg zu nehmen, wir haben alle Teile heil nach Deutschland bekommen.
Allerdings ärgere ich mich grün, dass ich die kleinen Schälchen die
noch zur Platte gehörten nicht gekauft hab. Doch mal bestellen ?
Weiter auf der 5th haben wir einen kurzen Stop im Museumsshop des Museums of Sex gemacht. Die Amis sind gar nicht mehr so prüde. Da haben sicher die Mädels auch dran mit gewirkt. Durch Zufall sind wir an einer ganz süßen Kirche vorbeigekommen, die Conja gleich so bekannt vor kam. Es ist die Kirche wo Samantha der Priester so gut gefällt (das war ja ganz harmlos ausgedrückt oder ?) Bis zum Empire State Building sind wir gelaufen, das war aber noch nicht dran. Stattdessen sind wir dann noch vor dem Lunch bei "Aerosol" versackt. Eine Schuhladenkette mit tollen aber bequemen Schuhen. Auch beim "Secret Service" besser bekannt als Victoria Secrets haben wir lange verweilt. Das war ein erfolgreicher Shoppingtag, siehe Tütenfoto. |
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| Nach einem
kurzem Stopp im Hotel wollten wir eine ganz tolle Bar besuchen, die Stina
in einem Designbuch gefunden hatte. Aufgerüscht fuhren wir mit dem Bus,
der nach ewigem warten dann auch mal kam ein paar Straßen weiter die
Bowery runter. Die "Apotheke"
sollte gar nicht weit vom Hotel entfernt sein, mitten in Chinatown.
Wir haben sie aber nicht gefunden, obwohl wir die korrekte Adresse hatten. Die Bar ist wohl unter einem Chinarestaurant und nicht gekennzeichnet. Na dann eben nicht. Wir waren dann zum Dinner im "Tartinery Nola", die Tantinis waren sehr lecker, die Location ganz toll, es war derart laut in dem Laden, dass das Essen kein Genuss war. Warum müssen Amerikaner in Restaurants immer so laute Musik spielen ? Man will sich doch unterhalten und sich nicht anbrüllen. |
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| Sonntag,
23. Mai 2010
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| Sonntag kaufen
wir traditionell bei Zarbar's
lecker Sachen ein und picknicken dann im Central Park. Der Wetterbericht
war nicht ganz so dolle, aber wir gingen trotzdem optimistisch los.
Nachdem erfolgreichen Einkauf bei Zarbar's versuchten wir noch noch eine Flasche Wein auf einem Sonntag in Amerika zu bekommen... Keine Chance ! Der schöne Weinladen gegenüber von Zarbar's hat nur von 12 - 14 Uhr auf. Mist - also muss es ohne Wein gehen. Auf der 5th fand heute eine riesige Parade "Salute to Israel" statt. Unglaublich wie viele tausend Menschen unterwegs waren und aus allen Teilen Amerikas angereist waren. 5 Stunden dauerte die Parade. Um die 5th zu überqueren musste man in abgesperrten Bereichen warten. Alle halbe Stunde wurde die Parade angehalten und man konnte auf die andere Straßen Seite gehen. Es gab auch kleine Gegendemos ! Nachdem Picknick haben wir natürlich noch die Highlights des Central Parks besucht. Der Bethesda Fountain war leider eingerüstet, wie so vieles zur Zeit in New York. Zwischendurch versuchten wir immer eine Performance von „Wie zeigst Du Deine Liebe“ aus Verwünscht. Leider waren wir nicht sehr textsicher. Noch ein kurzer Besuch bei FAO Schwarz und dann ging es zurück zum Hotel um uns für die Lost-Party fertig zumachen. |
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Die Spannung stieg, um 18 Uhr sollte das NYC LOST Meetup-Treffen starten. Wir sind früh an der Location "Down the Hatch", die wirklich so heißt, aufgeschlagen und es waren schon einige Leute da die in einer Schlange warteten. Schon das warten war herrlich, überall Leute mit Verkleidungen oder Hawaii-Hemden. Wir hatten natürlich unsere Flugtickets für den Flug Oceanic Airlines Flug 815 dabei. Es waren doch viele Beeindurckt das extra aus Deutschland Gäste angereist waren. Dann begann der Einlass. Wir bekamen Schilder mit unserem User- und Gastnamen und ein Armbändchen. Ich wurde gefragt ob ich wirklich Skywalker heiße. Wir haben gerade noch so die letzten Sitzplätze mit Tisch ergattert. Die Kneipe war viel zu klein für die rd. 180 Leute, aber die vorherige Kneipe hatte einfach ganz kurzfristig die Veranstaltung nicht mehr machen wollen. Dann begann der zweistündige Rückblick, von dem wir aufgrund des Höllenlärms nicht viel mitgekommen haben. Man versprach uns aber, dass es ganz still wird wenn es richtig los geht. Es war dann auch still, aber leider haben die den Ton so laut aufgedreht, dass man sich trotzdem was in die Ohren stecken musste. Von der ersten Minute an war die Anspannung enorm. Sehr gewöhnungsbedürftig war natürlich die Werbung, wir haben ja die letzten 6 Jahre ohne Werbepausen geguckt. Es gab aber auch tolle Werbung die auf LOST zugeschnitten war. |
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Die ersten 90 Minuten waren
wirklich ergreifend und es wurde Rotz und Wasser geheult. Ja auch die Kerle
hatten Wasser in den Augen. Zwischendurch haben wir uns mit Margaritas und
Fast Food gestärkt.
Hurley war bei allen der erklärte Liebling, für uns ist er natürlich auch der Held. Jede Szene mit ihm wurde beklatscht und bejubelt. Tja und dann kam das Ende... Wie sagte Tom der Organisator gleich nach dem Abspann: "Und das haben wir jetzt 6 Jahre lang geguckt ?". Aber nach vielem nachdenken und diskutieren, bin ich persönlich zufrieden mit dem Ende. Ich habe das gesehen was ich gern wollte und es hat mich 3 Taschentücher gekostet. Zum Abschluss gab es einen großen Dharma-Kuchen, der wirklich oberlecker war. Danach verabschiedeten wir uns. Auf dem Rückweg zum Hotel ließen wir das Ende noch auf uns wirken. Es war schon etwas ganz besonderes, dass Finale in den USA mit so vielen anderen Fans zusammen zu sehen. Petra hat diesen Abend übrigens im Internet verbracht. Sie ist kein TV-Gucker. Soll ja vorkommen. |
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| Montag,
24. Mai 2010
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| Ab heute gehen
wir alle mal öfter getrennte Wege. Petra und Stina machen sie früh auf
nach Ellis Island. Sie haben zusammen in Hamburg vorher die Ballin
Stadt angeschaut, quasi das Gegenstück zu Ellis Island. Von
Ballin Stadt sind die Auswandere abgefahren.
Leider ist ein ziemlich grauer Vormittag, aber es sollte besser werden. Elke und ich wollten mit der Roosevelt Island Tramway fahren. An der Seilbahn angekommen, mussten wir leider feststellen, das die gerade überholt wurde. OK, wenn wir schon mal in Updown waren, dann gleich shoppen. Bei Barneys waren wir in Schuhabteilung um einen Manolo anzufassen. Sie hatten den blauen aus dem ersten Film da und das silberne Paar aus der Folge 6.09 "Das Recht auf Schuhe". Ich hatte auch das "Recht auf Schuhe", neue Schuhe. Nicht einen Schritt konnte ich in meinen Geox mehr gehen. Eine Fehlinvestition. Also wieder zu Aerosol. Ein Blick ins Rockefeller Center gehört für mich auch zu jedem NY-Besuch. Ich finde das Gebäude von innen einfach toll. Leider auch hier Bauarbeiten. Aber stilvoll mit goldenen Baugerüsten und die Decke war mit Planen die mit den Wandgemälden bedruckt waren abgehängt. |
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Conja und Kerstin waren heute Vormittag noch mal im Central Park um in Ruhe die Strawberry Fields und das Dakota Building zu besuchen. Gegen Mittag haben wir uns dann zum Lunch am - für mich schönsten Ort von NY - per SMS verabredet. In der Grand Central Station auf dem Ostbalkon in der Bar Metrazur gibt es nicht nur tolle Cosmos, man kann dort auch sehr lecker essen und diese beeindruckende Halle auf sich wirken lassen. Nach dem Lunche versuchten wir die anderen zwei zu erreichen, damit sie noch für die Cosmos dazu kommen, aber das ging total in die Hose. Die SMS von Conja an Stina kam drei Tage später an. Wir fuhren dann irgendwann zurück zum Hotel, auf dem Weg haben wir noch Wein gekauft. Das Wetter war mittlerweile richtig schön geworden und so entschlossen wir uns nach der "Wiedervereinigung" noch zum Picknick (mit den Zarbarsr-Rsten) zum Battery Park zu fahren. Eine tolle Idee! Die Sonne ging traumhaft unter, es war noch angenehm warm. Dort trafen wir noch Kerstins Stiefsohn mit Freundin, die gerade heute NY angekommen waren. Kerstin, Petra und ich bummelten dann noch am Ground Zero vorbei und machten noch einen kleinen Cocktail-Stopp in Steves Bar O'Niels. |
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| Dienstag,
25. Mai 2010
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| Heute starteten
wir SATCmässig in den Tag - mit einem Frühstück im Pastis.
Elke hatte dazu noch eine ehemalige Kollegin gebeten, die hier lebt. Wir
hatten für 9.30 Uhr reserviert, aber das wäre nicht unbedingt nötig
gewesen um die Uhrzeit. Als wir gingen, war es dann aber voll.
Das Pastis ist gemütlich und das Frühstück total lecker. Ich hatte mich für eine Bagel mit Lachs entschieden. Die Portion war viel zu groß, ich war für Stunden satt. Beim nächsten New York Besuch müssen wir hier auch mal zum Lunch oder Dinner. Kaffee wurde immer nachgeschenkt. Dann haben wir uns von Elkes Kollegin verabschiedet und sind direkt um die Ecke auf die High Line gegangen. Eine 1980 stillgelegte 2,33 km lange Hochbahnlinie, die zu einem Park umgebaut wird. Bis Ende 2010 soll der Park komplett fertig sein. Eine tolle Idee, für die sich auch viele Promis (u.a. Edward Norton) eingesetzt haben und die Linie aus den 30er Jahren vor dem Abriss bewahrt haben. Wir verließen dann die High Linie in Höhe des Chelsea Market, der uns schon bei unserem letzten Besuch in NY so begeistert hat. Wurde auch Zeit das wir mal nach drinnen kamen, mittlerweile war es ganz schön heiß geworden. |
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Wir bummelten getrennt durch den Markt und haben uns fast wie verabredet zufällig alle bei Anthropologie wieder getroffen. Eigentlich bin ich froh, dass es die Kette bei uns nicht gibt. Wir haben doch tatsächlich alle 6 etwas gefunden ! Es gab gerade tolle Kleider im Sale, bei mir ist es natürlich wieder eine Hose geworden. Dann ging es bei große Hitze die Greenwich Ave. runter mit Shoppingstops bei Flight 001 und MXYPLYZYK . Danach standen zwei SATC-Locations an. Die Magnolia Bakery und Carries Treppe. Die Treppe ist mit einer Kette abgesperrt. Es hängt ein Spendenkasten für ein Tierheim an der Treppe. Wenn man Fotos macht, wird um eine kleine Spende gebeten. Dem sind wir natürlich nachgekommen. Auf dem Weg zum Feuerwehrshop, ging wir dann noch an "Tiles for America" vorbei. Eine schöne Idee den Opfern von 9/11 zu gedenken. Man kann seine Gedanken und Wünsche auf Fiesen brennen und dort anbringen. Gegenüber des Feuerwehrshops befindet sich der Jefferson Market Garden, in dem Steve und Miranda geheiratet haben. Nicht weit ist die Tierhandlung in der Charlotte mit Elisabeth Taylor war, da steht so gar offiziell dran "SATC Location - go insight". In USA ist das ausstellen von Hunden im Schaufester erlaubt, auch drinnen war kleine Hunde in viel zu kleinen Käfigen. Furchtbar ! Ein kurz Fotostopp im Christopher Park beim Gay Liberation Monument. |
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Wenn wir schon auf der Ecke waren, mussten wir natürlich noch auf zwei Jumbo-Magaritas in den Caliente Cap. Das war bei der Hitze nicht die beste Idee. Danach sind Elke, Conja und ich mit dem Taxi zum relaxen vor dem Abend erst mal in Hotel gefahren. Die anderen drei haben noch das älteste Haus und das schmalste Haus von NY besucht. Am Abend war dann dann die Rooftop Bar des Thompson Hotels geplant, aber als wir da aufgetakelt aufschlugen hieß es "geschlossene Gesellschaft". Also entschlossen wir uns wieder in den Meatpacking District und ins Gansevoort Hotel zu fahren, da hatten wir dann mehr Glück. Die Bedienung hatte zwar Schlafmittel genommen, aber die Aussicht war schon toll. Gegen 23.30 Uhr wurden dann Schilder aufgestellt, dass man nur noch Flaschen bestellen konnte. Das war dann nicht mehr unser Preisniveau und wir fuhren mit dem Taxi in Hotel zurück. @ an die LOST-Gucker. Wenn ihr in NY mal Taxi fahrt, achtet mal auf das Geräusch beim wenn der Fahrer die Quittung druckt... Smoky läßt grüßen. |
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| Mittwoch,
26. Mai 2010
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| Wieder mal ein
Tag, an dem wir getrennt los sind. Petra wollte heute zur Kathedrale "Cathedral
Church of Saint John the Divine", ganz oben an der 111
Straße und dann noch weiter rauf zur "Columiba
University". Heute sollten es bis zu 35 Grad werden. Schon morgens
war es ganz schön warm !
Kerstin und Conja zog es nach Updown, Stina und mich ebenfalls. Zur mittwöchlichen 12.30 Uhr Führung im Grand Central Terminal wollten wir uns alle an der Uhr wieder treffen. Man kann sich auch ohne Handy wieder finden. Stina und ich haben erst das Pop-Art-Kunstwerk "Love" von Robert Indiana angesehen. Das Werk ist Jahrgang 1966, genau wie ich. Aber das sieht man uns doch nicht an oder ? Leider hatte sich dahinter ein Hot Dog-Stand aufgebaut. So ein Kunstbanause ! Trotz der Affenhitze gingen wir zu Fuß bis zum Time Warner Gebäude. In der Hoffnung, dass sie dort in dem großen Williams-Sonoma Beates -Backhandschuh haben. Aber wir hatten Pech. Wenn wir schon mal da waren, konnten wir auch gleich in den wunderbaren Whole Foods-Market gehen. Das nächste Mal NY nur mit Küche - ich schwöre es ! Im Time Warner Building war gerade eine Ausstellung zur Fußball WM 2010. Es gab überhaupt viel Werbung zur WM, wie bereits schon 2006. Dann wurde es auch schon Zeit sich Richtung Grand Central Terminal aufzumachen. Pünktlich trafen wir uns alle an der Uhr. Es waren so viele Leute zur Führung gekommen, dass zwei Gruppen gebildet wurden. Kerstin und ich beschlossen dann, die Führung nicht mitzumachen. Sie verstand nicht viel von den Erklärungen und so zeigte ich ihr ein bisschen den Bahnhof. Wir mussten unser Wissen dann von den Erzählungen der restlichen vier erweitern. Wir zwei beschlossen dann den Lunch im Metlife Building im Cafe Centro zu nehmen. |
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Wir hatten beide sicher den teuersten Cesar Salat unseres Lebens (mit Filet Mignon), aber auch den besten ! Die anderen kamen ganz begeistert von der Führung wieder und hatten uns viel über den Terminal (keine Station) zu erzählen. Die anderen vier hatten natürlich auch Hunger, leider hatte unsere Bar Metazur eine geschlossene Gesellschaft. Daher haben wir mal die Bar Cipriani auf dem anderen Balkon probiert. Der Cosmo war gut, aber gegenüber ist es einfach schöner und die Kellner sind nicht so steif. Gestärkt machten sich alle (außer Elke) auf zum Empire State Building. Vorher noch ein kurzer Shoppingstopp bei Macys. In der Kosmetikabteilung versuchte Kerstin den neuen Duft von Patrick Dempsy zu bekommen. Matt am Lancome-Stand telefonierte für sie durch ganz NY. Aber leider ohne Erfolg. Er gab ihr noch die Adresse der Avon-Hauptzentrale, da sollte sie mal hinfahren. Dann ging es rauf aufs Empire. Viel zu schnell waren wir oben. Es war noch zu früh, auch war es affenheiß da oben. Ich war zum 6ten Mal da obern, fünf mal hab ich mir den Hintern abgefroren. Nichts zum hinsetzen. Ich war mit meinen Kräften langsam am Ende. Den Times Square hab ich mir dann geschenkt. Ist eh nicht so meins. |
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| Donnerstag,
27. Mai 2010
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Heute morgen stand endlich die Brooklyn Bridge auf dem Plan. Leider war der Himmel grau, aber es war trocken. Die Brücke sieht von weitem schon toll aus, aber wenn man zwischen den Stahlseilen steht, ist die Brücke einfach faszinierend. Jeder Schritt ändert die Perspektive der Stahlseile. Hier sollte man reichlicher Platz auf der Speicherkarte haben. Ich versuche hier wirklich nur ein paar Bilder zu zeigen. Wir haben sicher jeder für sich 150 Fotos gemacht. Wenn ich auf der Brücke steht, fällt mir das fehlen des World Trade Centers besonders auf. Die Skyline ist einfach nicht mehr vollständig. In Brooklyn angekommen, sind wir auf die linke Seite der Brücke von Manhattan ausgesehen. Von dort hat man einen ganz berühmten Blick auf die Manhattan Bridge. U.a. aus dem Film „Es war einmal in Amerika“ oder „Independence Day“. Elke fuhr dann gleich wieder mit der Bahn zurück in die City um sich die Frick Collection anzusehen, wir anderen wollten noch durch die Brooklyn Heights bummeln. Von der Promenade hat man einen schönen Blick auf die Südspitze von Manhattan. Die Montague Street rauf wollten wir wieder in die Metro steigen. Aber der Hunger ließ uns erst mal einen Stop im Feinkostladen von Lassen & Hennings halten. Mit einem lecker Brötchen und ein Kaffe von Starbucks machten wir uns es auf einer Bank vor Starbucks bequem. Vor uns standen einige Leute mit Kinderwagen. U.a. waren das Mary Stuart Masterson ((0ziger Film: Ist sie nicht wunderbar ?) und ihr Mann Jeremy Davidson. Es hat gut 2 Stunden gebraucht bin ich drauf gekommen vorher ich ihn kannte. Aber ich bin ohne Internet drauf gekommen. Er hat bei Roswell mitgespielt. |
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Wir fuhren zurück nach Manhattan, Petra blieb noch ein bißchen in Brooklyn. Stina wollte noch shoppen. Conja und ich entschieden uns spontan für eine Mani- und Pediküre inkl. Nackenmassage. Wir waren körperlich doch ziemlich am Ende. Danach hieß es auch schon umziehen fürs Kino und den Spicemarket. Wir waren im Clearview Chelsea Kino. Dort angekommen stellte ich fest, dass ich die Karten mit einer zweiten Kreditkarte reserviert hatte, die warm und trocken im Hotelsafe lag. So ein Mist ! Ohne diese Karte keine Karten. Storniere geht auch nur wenn die Karte da ist. Also mußten wir neue Kkaufen. Nie wieder bestelle ich für irgendwas Karten, dass war jetzt schon der zweite Faux pas nach London. Der Film hat uns gut gefallen und ganz beschwingt fuhren wir eine Station zum Spicemarket (guckt Euch das Video unter Press an), gegenüber vom Hotel Gansevoort. Wir waren etwas früh und haben noch einen Cocktail an der Bar genommen. Stina und ich haben mal einen Saigon Cosmo probiert, der sehr zu empfehlen ist. Auch nach dem zweiten Besuch nach 2006 behaupte ich, dass es bei uns so ein Restaurant mit solchen Geschmackserlebnissen nicht mal ansatzweise gibt. Abends sollte man unbedingt rechtzeitig einen Tisch reservieren, Mittags bekommt man auch so einen Platz. Wir hatten noch einen Top Gun-Moment. Eine Gruppe Matrosen sang für einen Tisch mit an dem nur Damen saßen „You've lost that lovin' feeling“. Für uns ein perfekter Abend in der tollsten Stadt der Welt. |
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| Freitag,
28. Mai 2010
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| Der letzte Tag,
wie traurig. Es waren noch so viele Dinge auf der Liste... Aber wir kommen
ja wieder. Ich war noch nicht bei Dean and Deluca, also nichts wie
hin. Dann noch zum "Secret Service", da war bei einigen
noch nicht genug im Koffer von der Marke. Alle man in die Umkleideräume
und beim Probieren zugeguckt und mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Fotostopp beim Washington Square und Washington Mews
und dann trennten wir uns.
Petra war heute im MoMa unterwegs, Conja wollte Wassertaxi fahren, das aber leider nicht fuhr. Kerstin jagte ihrem Patrick Demsey-Duft erfolglos hinterher. Elke machte sich auf nach TriBeCa. Stina und ich wollten uns unbedingt die nagelneue kleine Mall in einer ehemaligen Kirche ansehen, die Limelight Mall. So etwas ist auch nur in den USA möglich. Wir sind gelaufen und gelaufen. Am Flatiron sind wir dann in die Bahn um zur New York Public Library zu fahren. Ich war auch noch nie drin, peinlich. Da muss Carrie Bradshaw erst in der Library heiraten wollen... Wunderschöne Räume ! Leider wird sie von außen renoviert und war komplett eingerüstet. Da blieben uns nur die Löwen zum fotografieren. Stina ist dann weiter nach Kleindeutschland, ich hab mich mit Elke zum letzten Lunch in der Grand Central getroffen. Ich war so platt, ich konnte einfach nicht mehr Sightseeing machen. Kleindeutschland ist dann nächstes Mal dran. Der Kellner hat uns wiedererkannt und gefragt wo die anderen Damen denn sind. Der Einfachheit halber sagten wir : shoppen ! |
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Schweren Herzens nahmen wir Abschied von der Bar Medrazur. Noch mal die letzten Kräfte mobilisieren und bei Century 21 rein. Aber selbst wenn die ein Designerteil für 5 Dollar gehabt hätten, ich konnte nicht mehr. Das Shopping-Paradies sollte man doch am Anfang des Urlaubs besuchen und dann nur mit genauen Vorstellungen was man so braucht und vor allen Dingen von welchem Designer. Um 17 Uhr an "The Sphere" treffen um dann gemeinsam in die Stone Street zugehen. Eine alte kleine versteckte Strasse mitten zwischen Bürogebäuden, mit urigen alten Kneipen und Restaurants. Nach Feierabend treffen sie hier die Angestellten der umliegenden Gebäude zum Absacker. Wir fanden einen schönen Platz draußen, es hätte allerdings etwas wärmer sein können. An einem lauen Sommerabend vergisst man hier sicher, dass man in Manhattan ist. Bei einigen machte sich die Erschöpfung breit. Stina, Petra und Kerstin waren noch fit und gingen noch mal zum Times Square. Wir restlichen drei kauften uns lecker Sushi bei Dean and Deluca und ließen den Abend auf dem Zimmer ausklingen. Auf dem Weg zum Hotel machte uns ein wunderschöner Sonnenuntergang den Abschied richtig schwer. |
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| Samstag,
29. Mai 2010
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| Conja und Elke
waren im Balthazar
frühstücken. Ich hab lieber in Ruhe gepackt. Unser Shuttle sollte um
12.30 Uhr kommen, dass klappte auch ganz gut und es kam fast pünktlich.
Auch unsere sprunghaft angezogenen Gepäckstückanzahl war kein Problem,
ich hatte für fünf Leute vorsichtshalber 8 Koffer angemeldet. Leider war
dann der Holland-Tunnel so voll, dass der Fahrer ganz bis zur George
Washington Bridge hoch fahren musste, um über den Hudson zu kommen.
Der Fahrer sagte aber kein Ton. Eine Frechheit. Wir waren ganz schön
lange unterwegs. Aber wir hatten ja viel Zeit. Ein letzter Burger und dann
ging es auch schon bald los.
Elke hatte leider nicht so viel Glück. Ihr Shuttle kam nicht. Es hieß sie wäre nicht da gewesen, dann hieß es, sie hätte den Hotelnamen nicht genannt. Dabei hatten wir exakt die selben Angaben gemacht, dass haben wir zigmal überprüft. Die Hotelangestellten waren sehr hilfsbreit und riefen ihr ein Town Car, kein gelbes Taxi. Teurer, aber mit dem hat sie es dann noch geschafft. Der Verkehr in der Stadt war auch noch nicht weniger geworden. Die arme Elke, so ein Theater dann auch noch alleine durchmachen zu müssen. Mein Bruder hat sie mit frohen Grand Prix-Nachrichten bei Laune gehalten. Wir sind alle pünktlich an unseren Heimatflughäfen angekommen ! Tschüß New York - bis bald ! |
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Fazit: Das nächste Mal
unbedingt wieder mit Appartement ! Was nicht heißen soll, dass uns das
Hotel nicht gefallen hat, ganz im Gegenteil. Wir empfehlen es
uneingeschränkt. Die Lage ist toll (auch wenn ich lieber in Uptown
wohne), das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit, die Zimmer waren
sehr sauber. In einem Appartement hat man aber einfach mehr Platz und kann
sich auch mal was leckeres Kochen. Amerika hat nun einfach mal tolle
Lebensmittelgeschäfte.
Die Reisezeit ist auch schön, auch wenn es schon sehr warm war und deshalb auch mal Wärmegewitter gibt. Aber nach den 35 Grad am Mittwoch, steht für mich fest, dass ich immer Sommer nie nach NY fahren werde. Diese Hitze macht einen fertig in dieser Stadt. Auf jeden Fall lasse ich nicht wieder vier Jahre bis zum nächsten NY-Trip verstreichen. Die Zeitspanne war einfach zu groß. Die tollen Sachen will man alle noch mal machen, weil das ja schon so lange her ist. Für neue Dinge bleibt gar nicht so viel Zeit. Ständig hatte ich das Gefühl, ich schaffe nichts. Das könnte allerdings auch an einer zu langen Liste gelegen haben. Uptown ist einfach zu kurz gekommen dieses Mal. Aber das hab ich beim letzten mal von Downtown gesagt. Kommt halt immer darauf an wo man wohnt. Ganze zwei Cosmos in der Bar Metrazur ! |
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